Eigenlich hatte ich mir ja vorgenommen 8 Wochen bei Talleys zu arbeiten, aber die Sehnsucht nach neuen Leuten kennenlernen und aufregenden Orten wurde dann doch zu groß.
| Pollard Park in Blenheim |
| Goodbye Talleys |
Also hab ich nach vier Wochen Arbeit gekündigt und bin von Blenheim nach Nelson getrempt um meinen alten Klassenkamerad Elias zu besuchen.
Der hat übrigens auch einen eigenen Blog auf dem er unter anderem super schöne Bilder postet: Elias On Tour.
Von Nelson aus war der Plan eine mehrtägige Tour in den Abel Tasman Nationalpark zu machen. Die Frage war nur mit wem... Relativ schnell hab ich im Hostel dann Mandiza kennengelernt die ebenfalls noch einen Partner für ihren Abel Tasman Trip gesucht hat. Nach einer kleinen Wetter bedingten Verzögerung haben wir dann zusammen das Shuttle nach Marahau genommen.
Tag 1
Von Marahau aus sind wir einen Tag lang mit einem Kajak gepaddelt. Unterwegs haben wir einige Päuschen eingelegt und die wunderschönen Strände des Parks genossen. Gegen Mittag haben wir noch einen kleinen Abstecher zum Adele Island gemacht, den dort gab es eine Robben Kolonie zu sehen. Die habe sich dort gemütlich gesonnt und ließen sich von den Kajaks gar nicht beeindrucken. Danach ging es weiter bis zum Anchorage Bay, wobei auf den letzten 100 Metern der Wind nochmal ordentlich aufgefrischt hat und wir mit dem Kajak gegen meter hohe Wellen ankämpfen mussten.
Im Anchorage Bay angekommen haben wir dass Kajak am Strand zurückgelassen und unser Zelt aufgebaut. Ich war natürlich so schlau und hab das Zelt auf einer Wurzel aufgebaut, was mir am Tag danach ordentliche Rückenschmerzen beschert hat. Nach einem eher bescheidenden Abendessen, das bei mir aus kalten Dosen Essen bestand sind wir ins Bett gegangen.
Tag 2
Vom Anchorage Bay aus, sind wir mit zwei Berlinern zusammen, in Richtung unserer nächsten Schlafstätte gewandert - Onatahui Bay. Unterwegs waren wir an Cleopatras Pool, einem kleinen Eiskalten Bach der eine kleine Felsrutsche besitzt. Dort gab es dann erstmal ein zweites Frühstück und eine Abkühlung im Bach. Die Felsrutsche war ziemlich abenteuerlich...
Unterwegs sind wir dann noch über eine kleine Hängebrücke gelaufen. Maximal load six persons. Da dachte ich mir auch nur: "Alles klar, bei Neuseeland läuft, eine Person mehr und wir stürzen alle ab..." Aber die Brücke hat natürlich gehalten, sie war nur sehr - sagen wir mal wackelig. :)
Im Bark Bay haben wir noch ein kleines Päuschen gemacht und uns von den Berlinern verabschiedet.
Ich würde an der Stelle gerne ein Bild von dieser Idylle zeigen aber leider konnte mein Handy die Szenerie nicht richtig einfangen. Nach einiger Zeit sind dann wieder zurück zum Zelt und sind schlafen gegangen.
Tag 3
Ein weiterer Wandertag, wir konnten uns morgens richtig Zeit lassen, da auf unserem Weg eine Passage lag die nur bei Ebbe begehbar war und Ebbe war erst um 16 Uhr.
Wir sind also ganz entspannt gewandert und haben die Aussicht genossen. Die Ebben Passage war ziemlich lustig weil man trotz Ebbe immer noch durch knie tiefes Wasser waten musste. Gegen Ende der Wanderung hatten wir beide aus irgendwelchen Gründen richtig viele Blasen an den Füßen. Und ich hab echt geschaut dass meine Socken immer trocken waren....
Naja, gegen Abend sind wir dann in Totaranui angekommen und haben dort unser Zelt aufgeschlagen.
Tag 4
Am vierten Tag sind wir nur am Strand rum gelegen und haben dort auf unser Wasser Taxi gewartet.
Das war mein vier Tages Trip im Tasman, am letzten Tag bin ich auf die Idee gekommen mit Mandiza zusammen doch nach einem Auto zu suchen.
Das ist meine Karte bis Nelson: Karte bis Nelson
Bis demnächst,
Jo
Tag 1
Von Marahau aus sind wir einen Tag lang mit einem Kajak gepaddelt. Unterwegs haben wir einige Päuschen eingelegt und die wunderschönen Strände des Parks genossen. Gegen Mittag haben wir noch einen kleinen Abstecher zum Adele Island gemacht, den dort gab es eine Robben Kolonie zu sehen. Die habe sich dort gemütlich gesonnt und ließen sich von den Kajaks gar nicht beeindrucken. Danach ging es weiter bis zum Anchorage Bay, wobei auf den letzten 100 Metern der Wind nochmal ordentlich aufgefrischt hat und wir mit dem Kajak gegen meter hohe Wellen ankämpfen mussten.
Im Anchorage Bay angekommen haben wir dass Kajak am Strand zurückgelassen und unser Zelt aufgebaut. Ich war natürlich so schlau und hab das Zelt auf einer Wurzel aufgebaut, was mir am Tag danach ordentliche Rückenschmerzen beschert hat. Nach einem eher bescheidenden Abendessen, das bei mir aus kalten Dosen Essen bestand sind wir ins Bett gegangen.
Tag 2
Vom Anchorage Bay aus, sind wir mit zwei Berlinern zusammen, in Richtung unserer nächsten Schlafstätte gewandert - Onatahui Bay. Unterwegs waren wir an Cleopatras Pool, einem kleinen Eiskalten Bach der eine kleine Felsrutsche besitzt. Dort gab es dann erstmal ein zweites Frühstück und eine Abkühlung im Bach. Die Felsrutsche war ziemlich abenteuerlich...
| Falls River Swing Bridge |
Im Bark Bay haben wir noch ein kleines Päuschen gemacht und uns von den Berlinern verabschiedet.
Angekommen am Onathui Bay hat es bereits gedämmert und nach ca 5 Stunden wandern hatten wir uns unser Abendessen redlich verdient. Aber während wir noch am Esssen machen waren, kam ein Nachbar zu uns rüber und erzählt uns am Strand gäbe es eine kleine Höhle in der es ganz viele Glühwürmchen gäbe. Wir sind ihm also bei Mondschein am Strand entlang gefolgt.
Um in die Höhle zu gelangen mussten wir durch knie tiefes Wasser waten. Und was wir dann zu sehen kamen war wirklich fantastisch. Die Höhle war recht schmal aber dafür relativ hoch und es war ein ganz gedämpfter Klang. Und dann waren über all an den Wänden und der Decke Glühwürmchen die einem das Gefühl gaben man sehe den Sternenhimmel und man könnte sie sich einfach greifen.Ich würde an der Stelle gerne ein Bild von dieser Idylle zeigen aber leider konnte mein Handy die Szenerie nicht richtig einfangen. Nach einiger Zeit sind dann wieder zurück zum Zelt und sind schlafen gegangen.
Tag 3
Ein weiterer Wandertag, wir konnten uns morgens richtig Zeit lassen, da auf unserem Weg eine Passage lag die nur bei Ebbe begehbar war und Ebbe war erst um 16 Uhr.
Wir sind also ganz entspannt gewandert und haben die Aussicht genossen. Die Ebben Passage war ziemlich lustig weil man trotz Ebbe immer noch durch knie tiefes Wasser waten musste. Gegen Ende der Wanderung hatten wir beide aus irgendwelchen Gründen richtig viele Blasen an den Füßen. Und ich hab echt geschaut dass meine Socken immer trocken waren....
Naja, gegen Abend sind wir dann in Totaranui angekommen und haben dort unser Zelt aufgeschlagen.
Tag 4
Am vierten Tag sind wir nur am Strand rum gelegen und haben dort auf unser Wasser Taxi gewartet.
Das war mein vier Tages Trip im Tasman, am letzten Tag bin ich auf die Idee gekommen mit Mandiza zusammen doch nach einem Auto zu suchen.
Das ist meine Karte bis Nelson: Karte bis Nelson
Bis demnächst,
Jo
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